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Griechenland Krise

29. August 2012
Der italienische Ministerpräsident Mario Monti ist nach Berlin geflogen, um sich mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel vor dem Verkauf neuer italienischer Schulden, den aktuellen Stand der Krise in der Eurozone zu diskutieren.
 
Es wird erwartet, dass Herr Monti die deutsche Regierung aufordern wird, dem jüngsten Plan der Europäischen Zentralbank - sowohl Spaniens als auch Italiens Fremdkapitalkosten auf ein ähnliches Niveau wie die von Deutschland zu bringen - zu unterstützen.
 
In seiner Rede vor der Sitzung sagte er, "während das Ungleichgewicht ein ernstes Problem für die italienische und spanische Wirtschaft darstelle, sei es auch ein Risiko für die Länder, die davon zu profitieren scheinen." Herr Monti hat weiterhin darauf hingewiesen, dass wenn der EZB Plan nicht unterstützt würde, dies unter Umständen zu einem "potentiellen Inflationsrisiko für Deutschland" führen würde. Es wird erwartet, dass die beiden Staatsoberhäuter später eine gemeinsame Pressekonferenz abhalten werden.
28. August 2012
In einer Rede von EZB-Mitglied Jörg Asmussen letzte Nacht, dämpfte dieser die Erwartungen, dass die EZB automatisch Peripherie-Anleihen kaufen werde, sobald diese eine bestimmte, vorher vereinbarte Grenze erreichten.
 
In Spanien warnte der stellvertretende Wirtschaftsminister Fernando Jimenez Latoore nach einer weiteren Revision der BIP-Zahlen, die schlimmsten Auswirkungen der Rezession würden von jetzt an bis zum Ende des Jahres zu spüren sein.
23. August 2012
Veröffentlichte Federal Reserve Sitzungsprotokolle bestätigten gestern, dass die US-Regierung wenn nötig eingreifen werde, um weitere Konjunkturmaßnahmen zu beschließen
 
Die Zukunft Griechenlands - auf der Suche nach einer Erweiterung der Bedingungen des Rettungschirms - befindet sich in der Schwebe, während sich der Ministerpräsident für Gespräche mit der deutschen Kanzlerin traf. Jegliche Erweiterung der Bedingungen des Rettungschirms wird begleitet von erheblichem Wiederstand der EU-Staats-und Regierungschefs.
17. August 2012
Finnlands Außenminister Erkki Tuomioja hat mit seinem Vorstoß, dass die nordische Nation sich auf eine Aufpaltung des Euro vorbereite, für Wirbel gesorgt.
 
Seine Kommentare zwangen Finnlands Regierung zur Abgabe einer Erklärung. In dieser hieß es, die Behauptungen Tuomioja’s spiegelten dessen eigene Ansichten wieder und, dass Finnland die einheitliche Währung zu 100% unterstütze.
 
Gestern äußerte Angela Merkel Unterstützung für EZB-Präsident Mario Draghi‘s Krisen-Kampf-Strategie und betonte die Notwendigkeit für eine "langfristige, nachhaltige Lösung ".
14. August 2012
Laut aktuellen BIP -Zahlen der Eurozone die heute Morgen veröffentlicht wurden ist die Wirtschaft der Eurozone nun 0.4 Prozent kleiner als noch vor einem Jahr, während die Region allein im zweiten Quartal um 0,2 Prozent schrumpfte.
 
Schuld sind nach Meinung der Analysten der schwache Konsum der privaten Haushalte in der gesamten Region (Deutschland ausgenommen) und langsamere Investitionspläne.
 
In anderen Nachrichten die sich mit der Euro-Krise beschäftigen gibt es Bedenken, dass eine neue mögliche Klage gegen den europäische Stabilitätspakt, das für den 12. September erwartete Urteil des Bundesverfassungsgerichts verzögern könnte und damit die Umsetzung des ESM um mehrere Wochen oder sogar Monate zurückwerfen könnte.
13. August 2012
Der Gouverneur der Bank of England Sir Mervyn King hat gesagt, in der laufenden Euro-Krise sei "kein offensichtliches Ende in Sicht". Dies stelle die Erholung der britischen Wirtschaft vor einer Reihe von Problemen.
 
Sir Mervyn bezeichnete die Olympischen Spiele in London als möglichen Impulsgeber für die britische Wirtschaft, relativierte seine Ausführungen allerdings gleich wieder indem er hinzufügte, dass " letztendlich die Spiele die zugrunde liegende wirtschaftliche Situation vor der wir stehen nicht ändern können."
10. August 2012
Globale Wirtschaftsdaten die gestern und heute Morgen veröffentlicht wurden bestätigen, dass Europa sich immer näher dem finanziellen Abgrund nähert.
 
Die Europäische Zentralbank senkte gestern ihren prognostizierten Wachstum für das nächste Jahr von einem Prozent auf knapp 0,6 Prozent, während im Juni Großbritannien das größte Handelsdefizit seit Beginn der Aufzeichnungen bestätigte.
 
Viele chinesische Analysten glauben, dass mehr dringende Maßnahmen erforderlich seien, um die Wirtschaft auf dem richtigen Kurs zu bringen.
 
Alistair Thornton und Xianfang Ren, Ökonomen bei IHS Global Insight in Peking warnten: "Die aktuell von den Regierungen beschlossenen Konjunkturprogramme seien völlig unzureichend."
08. August 2012
Globale Aktien stiegen am Dienstag auf ein Drei-Monats-Hoch nachdem die EZB andeutete, dass es mit dem Kauf von Staatsanleihen beginnen könnte, um Druck von Spanien und Italien zu nehmen.
 
Weitere Herausforderungen verzögerten einen Aufschwung in Europa, nach einem Sturz der Auftragseingänge in der deutschen Industrie, mit einem 1,7% igen Rückgang im Juli und einem 4,9% igen Rückgang des Handels mit anderen Mitglieder der Eurozone.
07. August 2012
Das Weiße Haus hat nach einem Gespräch zwischen Präsident Obama mit dem spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy erklärt, dass Spanien "vor schwierigen Herausforderungen" stehe.
 
In einer Erklärung des Weißen Hauses sagte der Präsident, dass er " die jüngsten Erklärungen der Europäischen Zentralbank und der Europäischen Staats-und Regierungschefs über die Notwendigkeit zu tun, was notwendig sei, um die Eurozone zu bewahren, begrüße" und dass er diese "in ihren Bemühungen entschlossenen Maßnahmen zu ergreifen" ermutige.
06. August 2012
Italiens Groll gegen Deutschland wachse und berge die Gefahr eines katastrophalen Auseinanderbrechens der Eurozone, beklagte der italienisch Premierminister Mario Monti.
 
Monti sagte dem Spiegel, die Spannungen "tragen die Züge einer psychologischen Auflösung Europa‘s". Auf die Frage nach stärkeren Ressentiments zwischen südeuropäischen Staaten und den sparsamen Nordblock Mitgliedern - insbesondere Deutschland - sagte Monti, die Stimmung der Leute wäre "sehr beunruhigend". Die Menschen im Süden und im Norden schüren "gegenseitige Vorurteile", sagte er.
03. August 2012
Die Märkte sind gestern stark zurückgegangen, nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) die Hoffnung der Anleger auf ein schnelles Handeln im Zuge der anhaltenden Schuldenkrise enttäuschte.
 
Die Enttäuschung über den offensichtlichen Mangel an einem sofortigen Handeln sah den FTSE 100 Index um 50,52 Punkte im minus schließen. Der CAC 40 in Frankreich und der Dax in Deutschland fielen um mehr als zwei Prozent, während Spaniens Ibex um massive fünf Prozent einbrach.
 
Die Ausgaben in der Euro-Zone könnten um fünf Prozentpunkte gekürzt werden, wenn die Krise nicht bewältigt werden könne, stellte der IWF fest. Resultierende Auswirkungen auf die ärmsten Länder der Welt könnten einen externen Finanzierungsbedarf von bis zu $ 27 Mrd. bis Ende 2013 zur Folge haben.
 
35 Länder, darunter die Schwellenländer Brasilien, die Tschechische Republik, Indien, Südafrika, Türkei, Russland, Südkorea, Polen, Mexiko und Saudi-Arabien wurden im Rahmen des Berichts befragt.
02. August 2012
Es wird erwartet, dass die Europäische Zentralbank mit dem Kauf spanischer und italienischer Anleihen beginnen wird, um die Fremdkapitalkosten für die in Not geratenen Länder niedrig zu halten. Es wird erwartet, dass die EZB die geplanten Maßnahmen später, im Anschluß an ihrem monatlichen Treffen, ankündigen wird.
 
Spaniens IBE-Index fiel um 0,3%, nach der Anleihen Auktion. Frankreichs CAC 40 fiel um 0,1%, in Deutschland fiel der DAX um 0,06%, während der nicht zur Eurozone gehörende britische FTSE 100 um 0,3% stieg.
 
Der Anstieg des FTSE 100 kam, als verbesserte Zahlen für den Bausektor bekannt gegeben wurden. Der für die Branche wichtige PMI-Index stieg von 48,2 auf 50,9.
01. August 2012
US-Finanzminister Timothy Geithner hat argumentiert, dass Europa die Mittel und das notwendige Engagement besitze, um die anhaltende Euro-Schuldenkrise zu lösen.
 
Er betonte, dass Europa noch weitere Zinssenkungen benötige und dass die europäischen Staats-und Regierungschefs "signalisiert haben, dass sie bereit seien, weiter zu gehen", als je zuvor, um die Krise zu bewältigen. Dies und weitere Maßnahmen würden jedoch „ Zeit in Anspruch nehmen."
 
Herr Geithner‘s Kommentare kamen nach einem Treffen in Deutschland Anfang dieser Woche mit dem Präsidenten der Europäischen Zentralbank Mario Draghi und dem deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble.
31. Juli 2012
Die Erwartung steigen am Donnerstag im Vorfeld eines entscheidenden Treffens der Europäischen Zentralbank (EZB), nach Präsident Mario Draghi‘s Versprechen, dass das Institut alles tun würde, "was nötig wäre", um den Euro zu retten.
 
Der EZB-Optionen reichen vom Kauf weiterer Anleihen von in Not geratenen Mitgliedsstaaten wie Italien und Spanien, um Banken weiteres günstiges Geld zur Verfügung zu stellen bis hin zu weiteren Zinssenkungen.
 
Der Chefökonom beim Forex Broker FxPro, Simon Smith sagte dem Guardian an diesem Morgen, die einheitliche Währung würde "besonders sensibel auf jede Art von Enttäuschung in dieser Woche " reagieren.
 
Die Rendite zehnjähriger spanischer Anleihen stieg leicht um zwei Basispunkte an diesem Morgen auf 6,66 Prozent, während italienische Anleihen um einen Punkt auf 6,04 Prozent stiegen.
30. Juli 2012
Luxemburg Premierminister und Präsident der Eurogruppe Jean-Claude Juncker hat argumentiert, dass der Euro einen "entscheidenden Punkt" erreicht habe und dass die Regierungschefs in den kommenden Tagen entscheiden werden, welche Maßnahmen wir ergreifen".
 
Herr Juncker‘s Kommentare folgen dem Versprechen des Chefs der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, dass er alles im Rahmen seines Mandats tun werde, um den Euro zu schützen.
 
Mario Draghi‘s Versprechen wurde von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem italienischen Ministerpräsidenten Mario Monti unterstützt. Dieser hatte erklärt, dass "Deutschland und Italien alles tun werden, um die Eurozone zu schützen".
27. Juli 2012
Das Versprechen des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB) Mario Draghi, "alles zu tun, was notwendig sei", um den Euro zu retten, ließ die Märkte gestern im Plus schließen.
 
Deutschlands Zentralbank sieht die Implikation, dass die EZB beginnen könnte spanische oder italienische Staatsanleihen zu kaufen oder starten könnte ein groß angelegtes Ausgabe-Paket zu beschließen als "problematisch", so ein Dow-Jones-Bericht. Die Bundesbank hat auch bekräftigt, dass es gegen die Erteilung einer Banklizenz für den Europäischen Stabilitätsmechanismus sei .
 
Unterdessen zeigten heute veröffentlichte Daten, dass nun offiziell 5,7 Millionen Menschen in Spanien ohne Arbeit sind, 24,6 Prozent der Bevölkerung. Dies ist die höchste Rate seit Beginn der Aufzeichnungen.
26. Juli 2012
Nach einer heute veröffentlichten Erklärung der Citigroup, hat Griechenland eine 90 prozentige Chance auf einen Austritt aus der Eurozone innerhalb der nächsten 18 Monate.
 
EU-Kommissionspräsident José Manuel kam heute nach Athen zu entscheidenden Gesprächen zur Fortsetzung des Rettungsprogramms des Landes. Vertreter der Europäischen Zentralbank (EZB) und des Internationalen Währungsfonds (IWF) werden ebenfalls an den Gesprächen in dieser Woche teilnehmen.
 
Die Griechen ziehen weiterhin massiv Geld aus den Banken ab, zeigen Zahlen der EZB heute Morgen.
 
Einlage Daten für den Juni zeigten ein Sinken der privaten Einlagen um fast fünf Prozent auf € 156 Mrd., nach einem ähnlichen Rückgang im Mai.
 
Griechische Banken haben seit Ende 2009 fast 30 Prozent ihrer Einlagen verloren. Unterdessen haben sich 10-jährige spanische Anleiherenditen wieder etwas entspannt, auf 7,27 Prozent, während italienische Papiere konstant bei 6,4 Prozent blieben.
25. Juli 2012
Eine Gruppe von führenden, globalen Ökonomen, darunter zwei Berater der deutschen Regierung, haben eine ernste Warnung in Richtung des Schulden geplagten Europa geäußert.
 
"Europa Schlafwandelt in Richtung eines unvorhersehbaren Ausmaßes ... das Gefühl einer nicht enden wollenden Krise, wo ein Dominostein nach dem anderen umfällt, muss umgekehrt werden," erklärte ein neuer Bericht das vom Institut für New Economic Thinking (INET) veröffentlicht wurde.
 
Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) senkte ihre 2012er Wachstumsprognose für Russland um 1,1% auf 3,1%. Die Krise erreichte Russland über zwei Kanäle: Niedrigere Rohstoffpreise und eine generelle Senkung der Risikobereitschaft, sagte Piroska Nagy, der EBWE-Direktor für Strategie und Politik.
 
Thailand spürt die Euro-Krise ebenfalls. Die Exporte in 15 europäische Länder sanken um 16,1%, während die Ausfuhren in die USA um fünf Prozent stiegen.
 
Das thailändische Handelsministeriums sagte, von der Euro-Krise seien vor allem exportorientierte Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe betroffen, die Rohstoffe aus Thailand bestellten, darunter Japan, Südostasien, Südkorea, Taiwan und Russland.
24. Juli 2012
Antonis Samaras, Griechenland neuer Ministerpräsident bezeichnete heute Morgen die Herausforderungen vor denen die griechische Regierung stehe als "Herkulesaufgabe".
 
In einer Rede vor dem Parlament sagte Samaras auch, dass die griechische Wirtschaft um mehr als sieben Prozent in diesem Jahr schrumpfen könnte und, dass es nicht zum Wachstum zurückkehren würde bis mindestens 2014.
 
Die Zentralbank hatte zuvor eine Schrumpfung um fünf Prozent für das Jahr 2012 prognostiziert, während die OECD eine Zahl von 5,3 Prozent vorausgesagt hatte. Die Europäische Kommission sieht 4,7 Prozent als eine praktikable Zahl.
 
Inzwischen scheinen die Anleger daran zu zweifeln, dass Spanien in der Lage sei seine gigantischen Schulden zu refinanzieren, gepaart mit Ängsten, dass eine weitere Rettungsaktion erforderlich sein könnte. Die Fremdkapitalkosten in der Eurozone erreichten gestern mit über 7,5. Prozent einen weiteren Höchststand. Der Londoner FTSE100 schloss um 2,1 Prozent im minus, während die Französische und Deutsche Börsen jeweils um drei Prozent fielen.
 
Doch Spaniens Wirtschaftsministerium behauptet, das Land hat bereits fast 70 Prozent zu seiner erforderlichen Schuldentilgung für das Jahr 2012 refinanziert. Das Ministerium behauptet weiterhin in einer Erklärung, dass die Refinanzierung dem Land erlauben würde, an ihrer "umsichtigen Strategie" bei künftigen Versteigerungen festzuhalten.
23. Juli 2012
Euro erreicht neues Tief
 
Der Wert des Euro sank heute auf ein neues Tief, nachdem sich Investoren weiterhin beunruhigt über Spaniens angeschlagene Wirtschaft gezeigt hatten, trotz der Nachrichten, dass ein Rettungsplan für die spanischen Banken zum Abschluss gebracht wurde.
 
Es wird vermutet, dass Spanien noch immer einen kompletten Rettungsplan benötige. Viele seiner Regionen sind pleite und schauen nach Madrid, wo der Druck kontinuierlich steigt.
 
Die Rendite 10-jähriger spanischer Anleihen erreichte heute Morgen einen neuen Euro-Ära Rekord von 7.5%, aufgrund von Befürchtungen, dass eine der größten Volkswirtschaften der Eurozone gerade dabei sei den Bach herunter zu gehen.
 
Spanien muss 26 Mrd. Euro in langfristigen Schulden aufnehmen, um sich bis Ende des Jahres über Wasser halten zu können. Aufgrund der schrecklichen Probleme in vielen seinen Regionen könnte diese Zahl am Ende viel höher ausfallen.
20. Juli 2012
Spanien Deal wartet auf EU-Zulassung
 
Die Ratifizierung von Spaniens dringend benötigter Bankenrettung im Wert von 100 Mrd. EUR durch die EU-Finanzminister wird im Laufe des Tages erwartet.
 
Der Deal wurde gestern vom deutschen Gesetzgeber durchgewunken, auch wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel gezwungen war sich noch einmal auf die Stimmen der Opposition zu verlassen.
19. Juli 2012
Alle Augen auf Spanien Rettungspaket
 
Die Zukunft des spanischen Bankensystems wird von deutschen Politikern an diesem Nachmittag diskutiert.
 
Im vergangenen Monat stimmten 26 Mitgliedern der CDU/CSU-Fraktion gegen die geplante Schaffung des Europäischen Stabilitäts-Mechanismus, um Banken in kriselnden Volkswirtschaften wie Spanien zu retten.
 
Reuters sagte heute früh voraus, dass Merkel die Abstimmung heute Nachmittag über die geplante Bankenrettung gewinnen würde. Koalition Mitglied Stefan Müller wurde mit den Worten zitiert "Ich kann nicht ausschließen, dass einige Kollegen nicht zustimmen werden, aber mein Eindruck ist , dass die Zahlen der Abweichler nicht zugenommen hat."
 
Er sagte, die Rebellion im letzten Monat war über die Frage der Haftung ausgebrochen, die nun "geklärt sei".
 
Der deutsche Vize-Finanzminister Steffen Kampeter bekräftigte heute Morgen, dass der spanische Staat weiterhin für das Geld aus dem Rettungspaket hafte.
 
Die Weigerung Madrid im Rahmen der Haftung "vom Hacken zu lassen" führte bei einer heutigen Auktion zu einem Rekordanstieg für Spaniens Fremdkapitalkosten.
18. Juli 2012
Euro-Krise: Grilli - Maßnahmen der EU "noch nicht zufriedenstellend"
 
Italiens Wirtschaftsminister hat argumentiert, dass größere Maßnahmen erforderlich seien, um die Krise in der Eurozone zu lösen. Im Rahmen einer parlamentarischen Anhörung in Rom sagte Vittorio Grilli, dass die Antworten der Europäischen Union "noch nicht zufriedenstellend sind".
 
Unzureichende Maßnahmen der EU und unzureichende Mechanismen haben zu der anhaltenden Instabilität an den Märkten geführt, argumentierte Herr Grilli. Während der europäische Stabilitäts-Mechanismus und der Steuer Pakt "zwei wesentliche Teile "für eine Erholung sind "müssten sie nun voll funktionsfähig gemacht werden und weitere wichtige Maßnahmen" seien notwendig.
 
Italien wird sich bis 2014 mit 14,3 Mrd. Euro an den ESM beteiligen, aufgrund der anhaltenden Krise jedoch 5,73 Mrd. Euro in 2012 und 2013 zahlen.
17. Juli 2012
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat davor gewarnt, dass das Schlimmste der Euro-Krise noch kommen könne, als es seine globale Wachstumsprognose in dieser Woche erneut senkte.
 
Die Organisation warnte davor, dass die prognostizierten Wachstumsraten weiter gesenkt werden könnten, wenn die europäischen Politiker nicht schnell genug handeln würden oder mit genügend Kraft die laufende Schuldenkrise bekämpfen würden.
 
Die jüngsten Schätzungen veranlasste den IWF zu einer Kürzung seiner Prognose für 2013 für das globale Wirtschaftswachstum auf 3,9% - ein Rückgang gegenüber den im April prognostizierten 4,1%.
 
Das Vereinigte Königreich war von der dramatischen Reduzierung der Wachstumsrate am härtesten betroffen, mit einem Wachstum seines BIP um voraussichtlich nur 0,2 Prozent in diesem Jahr. Das Wachstum im Jahr 2013 wurde auf 1,4 Prozent prognostiziert, 0,6 Prozentpunkte weniger als im April vorhergesagt.
16. Juli 2012
Europas laufende Finanzkrise hat sich in 2012 negativ auf die Wirtschaftsleistung Asiens ausgewirkt. Chinas BIP fiel auf 7,6 Prozent und Singapurs Wirtschaft schrumpfte um 1,1 Prozent im 2. Quartal.
 
Chinas Verlangsamung, die schlechtesten Zahlen des Landes seit drei Jahren, haben die australische Wirtschaft beeinflusst. China macht rund 25 Prozent der australischen Exporte aus. Dadurch würde Australiens Produktionswachstum auf 2,2 Prozent fallen, statt der 3,1 Prozent die von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung prognostiziert wurden.
 
Während sich die Wirtschaft in der Region zu verlangsamen schient, argumentierte Juzhong Zhuang, stellvertretender Chefökonom der in Manila ansässigen Asiatischen Entwicklungsbank, , dass "mehr als die Hälfte des globalen BIP weiterhin aus Asien kommen wird " und dass die Region "keine Anzeichen für eine Rezession sehe, es aber Risiken gebe".
 
Die konjunkturelle Abkühlung wird als Test für die Stärke der chinesischen Wirtschaft und ihr weiteres Wachstum betrachtet. Liu Yuanchun, Professor an der Renmin-Universität betonte, dass die neuen wirtschaftlichen Zahlen "grundlegende Veränderungen in den struktureller Problemen Chinas" zeigten.
12. Juli 2012
Euro-Krise: Peugeot streicht 8.000 Arbeitsplätze
 
Der europäische Autobauer Peugeot Citroen hat eine "tiefe Krise" in den Märkte der Eurozone für den Verlust von 8.000 Arbeitsplätzen und einen Rückgang der Nachfrage genannt.
 
Nach einem 13%igen Umsatzrückgang in Q1 und Q2 in 2012 sagte Phillipe Varin, dass "die Tiefe und das Andauern der Krise" die Neuorganisation notwendig gemacht hätten. Auf die Frage nach möglichen Auswirkungen der Ankündigung argumentierte Herr Varin, dass "ich mir voll und ganz der Schwere der heutigen Ankündigung sowie dem Schock und Emotionen die sie in der Gesellschaft auslösen werden, bewußt bin".
 
Die rückläufigen Ergebnisse des ersten Halbjahres sind Teil eines längerfristigen Trends für Peugeot, wobei die Nachfrage zwischen 2007-2012 um 23% einbrach. Nach den Entlassungen und Umstrukturierungen geht das Unternehmen davon aus, dass der operative Cashflow bis Ende 2014 wieder die Gewinnschwelle erreicht.
 
In einer Erklärung argumentierte Peugeot, dass die Maßnahmen notwendig waren ", um seine Wettbewerbsfähigkeit wiederherzustellen und seine Zukunft zu sichern"
11. Juli 2012
Der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy hat eine weitere Reihe von Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen angekündigt, um den Haushalt des Landes auszugleichen.
 
Die Erhöhung der Umsatzsteuer auf 21% und eine 3,5 Mrd. EUR Kürzung der kommunalen Zuschüsse sind die Maßnahmen im Rahmen einer Einigung zur Rettung der gefährdeten Banken in Spanien durch die Eurozone und gegen eine Ausweitung der Defizit-Reduktionsziele.
 
Bei der Ankündigung der Maßnahmen argumentierte der Premierminister, dass " jetzt für die Exzesse der Vergangenheit bezahlt wird ", und dass diese aufgrund der "außergewöhnlichen Umstände", in die sich das Land derzeit befindet unvermeidlich wären, einschließlich der Verhängung von Zinsen von über 7%.
 
Die Reduzierung des Geldes wird bei den lokalen Behörden zu einer 30%-ige Reduktion der Ratsmitglieder führen, um weiterhin die Versorgung mit öffentlichen Dienstleistungen sicherstellen zu können.
06. Juli 2012
Geld-Drucker wieder aktiv, Zinssenkung
 
Die Märkte fielen gestern in weiten Teilen der Welt, trotz verzweifelter Anstrengungen der Zentralbanken das Wachstum in leidenden Volkswirtschaften wieder anzufachen.
 
Die Europäische Zentralbank (EZB) senkte ihren Leitzins um 25 Basispunkte auf 0,75 Prozent und die Rate auf seine Einlagefazilität um jeweils 25 Basis Punkte auf Null. Mario Draghi sagte, "Indikatoren deuten auf eine erneute Abschwächung des Wirtschaftswachstums und erhöhte Unsicherheit hin".
 
Chinas Zentralbank senkte die Zinsen zum zweiten Mal binnen Wochen und Dänemark reduzierte sogar seinen Leitzins auf minus 0,2 Prozent. Dennoch zeigten sich die Märkte von den weltweiten Bemühungen den Abschwung zu stoppen unbeeindruckt. Der Euro Stoxx 50 fiel um 1,19 Prozent, die Französisch CAC40 um 1,17 Prozent, während der FTSE 100 um 0,14 Prozent stieg.
05. Juli 2012
Euro-Krise: Spaniens Bankenkrise führt in den Gerichtssaal
 
Der ehemalige Chef des Internationalen Währungsfonds Rodrigo Rato wird in Zusammenhang mit Anschuldigungen über einen Betrugfall während seiner Zeit bei der Hypothekenbank Bankia vor Gericht erwartet.
 
Bankia, bei der die spanische Regierung eine kontrollierende Mehrheit im Mai erlangte, ist nur eine von vielen mit Gerichtsverfahren konfrontierten Banken. Novacaixagalicia, Banco de Valencia und CatalunyaCaixa wurden ebenfalls vom Staat übernommen und sind jetzt zum Verkauf freigegeben, sind aber weiterhin in Strafverfolgungsmaßnahmen verstrickt.
04. Juli 2012
Deutscher Einkaufsmanager-Index (PMI) fällt auf 49,9
 
Während sich IWF, EZB und Beamte der Europäischen Kommission in Griechenland treffen um die ersten Erfolge des Landes im Rahmen des jüngsten Rettungspaket zu beurteilen, zeigen neu veröffentlichte Zahlen zum Einkaufsmanager-Index, dass Deutschlands Dienstleistungssektor im Juni geschrumpft ist.
 
Die Zahlen belegen, dass die laufende Euro-Krise Auswirkungen auf die Kern Nationen des Euro haben. Neben Deutschland kündigte Frankreich einen PMI von 47,3, an, einen deutlichen Rückgang seit der letzten Erhebung, aber eine Verbesserung zum Mai-Wert (44,6).
 
Während die Zahlen in Deutschland fielen sah die Eurozone als Ganzes einen Anstieg des PMI von 46,7 bis 47,1. Die veröffentlichten Zahlen ließen den DAX im frühen Handel um 0,6% und Frankreichs CAC 40-Index um 0,37% fallen.
03. Juli 2012
Euro-Krise: Banken-Union Plänen fehlen Details
 
Die Pläne für eine EU-weite Banken-Union, beaufsichtigt durch die Europäische Zentralbank (EZB), verfügen nicht über die notwendigen Details, um die vorgeschlagenen Reformen, mit dem Ziel die schädlichen Verbindungen zwischen Banken und ihren nationalen Regierungen aufzubrechen, erfolgreich durchzusetzen, warnte gestern die Kredit-Rating-Agentur Fitch.
 
Geschäftsführer Bridget Gandy, sagte die Führung der EZB "könnte zur finanziellen Stabilität in dem Sektor beitragen". Doch in seiner jetzigen Form fehlten dem Plan entscheidende Details und "es gebe noch ein gewisses Risiko, dass es nicht verwirklicht wird", warnte sie.
 
Die aktuellen Vorschläge versäumen nicht nur, die Erwähnung des Einlagensicherungssystems oder Auflösung Mechanismen, sondern sie versäumen es auch zu erklären, wie ein einziger Regulator so ein vielfältiges in der Europäischen Union vorherrschendes Angebot an Banking-Systemen zu überwachen im Stande wäre.
 
Unterdessen behindert die anhaltende Euro-Krise die wirtschaftliche Erholung der Vereinigten Staaten - Die Industrieproduktion fiel zum ersten Mal in den USA seit drei Jahren. Der Einkaufsmanager-Index (PMI) sank deutlich im Juni von 53,5 im Mai auf 49,7.
02. Juli 2012
Euro-Krise: EZB - Griechischer Fortschritt "virtuell ins Stocken geraten"
 
EZB-Vorstandsmitglied Jörg Asmussen hat davor gewarnt, dass die Fortschritte in der Lösung der griechischen Finanzkrise in den letzten drei Monaten seit den Vereinbarungen der letzten Rettungsaktion "virtuell ins Stocken geraten" ist.
 
Auf einer Konferenz in Athen argumentierte Asmussen, dass es "erste Priorität für die neue griechische Regierung sei, das Programm wieder auf Kurs zu bringen" und dass durch die zweite Parlamentswahl das Land dem Zeitplan für das Rettungspaket hinterhinke.
 
Gefragt nach Bestrebungen innerhalb Griechenlands verbesserte Bedingungen für das Rettungspaket auszuhandeln, bezeichnete Asumussen Neuverhandlungen als "riskant" und äußerte Zweifel am Ziel der griechischen Regierung die Staatsverschuldung auf 120% des BIP bis 2020 zu reduzieren.
 
Das griechische Parlament, die Troika, wird ab morgen unter der Führung des neuen Ministerpräsidenten Antonis Samaras Gespräche starten, um Wege aus der schwierigen konjunkturellen Lage zu diskutieren.
29. Juni 2012
Euro-Krise: Spanien und Italien gewinnen Zugeständnisse nach 14 Stunden
 
Es war ein düsterer Stillstand beim EU-Gipfel in Brüssel gestern Abend, als sich Italien und Spanien weigerten einer globalen Einigung zuzustimmen, solange es keine Garantien der Eurozone zur Reduzierung der steigenden Fremdkapitalkosten gebe.
 
Europäischen Aktienmärkte sind heute Morgen stark gestiegen nach der überraschenden Nachricht, dass Deutschland weniger drakonische Rettungsmaßnahmen Maßnahmen zugestimmt hätte.
 
Spanien und Italien weigerte sich die Sitzung fortzusetzen, solange keine Änderungen vorgenommen würden. Deutschland lenkte nach 14 Stunden zähen Verhandlungen schließlich ein.
28. Juni 2012
Euro-Krise: Monti fordert Zusammenarbeit zur Stabilisierung der Zinsen
 
Europäischen Nationen könnten "zur Hölle fahren", wenn sie es nicht schaffen Fremdkapitalzinsen niedrig zu halten, argumentiert der italienische Premier Mario Monti.
 
Im Vorfeld eines europäischen Gipfeltreffens erklärte Herrn Monti, dass "politische Kräfte, die sagen würden 'lasse die europäische Integration , lasse den Euro, lasse dieses oder jenes große Land gehen" eine "Katastrophe für die gesamte Europäische Union" wäre.
 
Im Anschluss an die Veröffentlichung einer Blaupause der Europäischen Kommission, um die Krise durch eine verstärkte Zusammenarbeit zu lösen kommentierten im Vorfeld des Gipfels leitende französische Staatsbedienstete, dass der neu gewählte Präsident, Francois Hollande, offen gegenüber dem dem Vorschlag ist, während Angela Merkel diese4n ablehnt
 
Im Vorfeld des Gipfels sagte die Kanzlerin, dass statt dessen"Aufsicht und Haftung Hand in Hand gehen müssten. Es könne nur eine gesamtschuldnerische Haftung geben, wenn eine angemessene Aufsicht gewährleistet ist. "
27. Juni 2012
Merkel - Keine Eurobonds "solange ich lebe".
 
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnete Eurobonds als "wirtschaftlich falsch und kontraproduktiv" in einem Versuch, die vorgeschlagene Methode zur Lösung der Schuldenkrise in Europa zu stoppen.
 
Die von Frankreich, Italien und Spanien unterstützten Eurobonds würden die Schulden von Ländern innerhalb der Eurozone vereinheitlichen. Deutschland, die größte Volkswirtschaft der Eurozone schlägt hingegen einen dauerhaften Rettungsfonds (ESM) vor, der die nationalen Banken mit finanziellen Mitteln versorgen soll.
 
Die Weigerung der deutschen Bundeskanzlerin kommt vor dem EU-Gipfel, wo der Präsident des Europäischen Rates, Herman Van Rompouy, vorschlagen wird, dass Eurobonds als mittelfristige Lösung in Betracht gezogen werden könnten.
25. Juni 2012
Soros - "Deutschland muss die volle Verantwortung übernehmen", wenn es den Euro Rettungsfonds blockiert.
 
George Soros, einer der führenden Hedgefonds-Manager hat argumentiert, dass "Deutschland die volle Verantwortung für die finanziellen und politischen Konsequenzen tragen muss ", wenn es die Schaffung eines Euro-Fonds zum Kauf und Halten von Schulden der von der Krise betroffenen Länder blockiert.
 
Er sprach sich für einen Fonds zum Schuldenabbau aus, welches Anleihen zur Unterstützung von allen Staaten der Eurozone ausgeben würde. Herr Soros sagte, ein solcher Plan würde "günstige Finanzierungen zum Nutzen der betroffenen Länder weitergeben."
 
In seinem Schreiben in der Financial Times erklärte er, dass Deutschlands aktuelle Strategie der Errichtung einer politischen-Union vor der Errichtung einer Steuer- und-Banken-Union sowohl "unrealistisch als auch unvernünftig" war.
22. Juni 2012
Ratings für globale Banken reihenweise herabgestuft
 
Fünfzehn große globale Finanzinstitute wurden in ihren Ratings von Moody 's letzte Nacht herabgestuft. Als Begründung nannte die Agentur bevorstehende Verluste die aufgrund der aktuellen und künftigen volatilen Zustände der Kapitalmärkte zu erwarten sind.
 
Bei den betroffenen Instituten handelt es sich um die britische Barclays, HSBC, RBS und Lloyds. Credit Suisse war von der Herabstufung am härtesten getroffen und wurde gleich um drei Stufen herabgestuft.
 
Moodys hatte bereits im Februar angekündigt, dass eine Überprüfung im Gange wäre, in der globale Investmentbanken bewertet würden, so dass die Nachricht kein großer Schock für Märkte war.
 
Dennoch erlebte der New Yorker Dow-Jones-Index gestern den zweitschlimmsten Handelstages in 2012 aufgrund der Spekulationen über die drohenden Herabstufungen. Auch der Londoner FTSE100 startete aufgrund der Nachrichten an diesem Morgen im minus. Schlechte globale Wachstumsprognosen hatten ebenfalls Einfluß auf das Vertrauen der Anleger.
 
Inzwischen haben unabhängige Prüfer Spaniens Kapitaledarf zur Bewältigung der Krise geschätzt. Demnach benötigen die Schuldenbeladenen Banken EUR 62 Milliarden zusätzliches Kapital, um die Krise zu überwinden.
21. Juni 2012
Griechische-Koalition gebildet, um Rettungsplan zu unterstützen
 
Eine Drei-Parteien-Koalitionsregierung wurde in Griechenland zur Unterstützung der internationalen Rettungsaktion gebildet und hält das Land weiter im Euro.
 
Der Führer der Mitte-Rechts-Partei Neue Demokratie Antonis Samaras wurde gestern vereidigt und wird eine Regierung leiten, die sowohl die sozialistische PASOK als auch die demokratischen Linken Parteien umfasst.
 
Während die Rettungsaktion im Großen und Ganzen Unterstützung fand, ringt die neue Regierung um verbesserte Bedingungen, in einer Zeit, in der das Land versucht sich von den anhaltenden wirtschaftlichen und politischen Unruhen zu erholen. Die Regierung steht beim heutigen Treffen der Finanzminister der Eurozone in Luxemburg vor der ersten Etappe der Neuverhandlung und Umsetzung des Rettungspakets.
20. Juni 2012
Präsident Obama hat gesagt, dass die europäischen Staats-und Regierungschefs die Notwendigkeit für "mutige und entschiedene" Maßnahmen zur Lösung der Schuldenkrise erkannt hätten.
 
Anlässlich des G20-Gipfels hat der US-Präsident argumentiert, dass, während es keinen "Königsweg" gebe, "Europa näher in Richtung Integration, anstatt eines Auseinanderbrechens rücke ".
 
In einem gemeinsam von den G20 veröffentlichten Kommuniqué am Ende des Gipfels hieß es, man würde "alle notwendigen Maßnahmen" ergreifen. Die Staatschefs beteuerten, die Stabilität innerhalb der Eurozone erhalten zu wollen und die neue griechische Regierung, deren Bildung diese Woche erwartet wird, zu unterstützen.
 
In dem Kommuniqué heißt es: "Euro Mitglieder der G20 werden alle erforderlichen Maßnahmen unternehmen, um die Integrität und Stabilität der Region sicherzustellen, zur Verbesserung der Funktionsweise der Finanzmärkte und einem Ende der Abhängigkeit zwischen Staaten und Banken".
19. Juni 2012
Frühe Nachrichten aus dem G20-Gipfel in Mexiko melden eine steigende Besorgnis über die anhaltenden Saga der Euro-Krise.
 
EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso bekräftigte an diesem Morgen eine starke Verteidigung der EU im Umgang mit der Finanzkrise. Er sagte den Staatschefs der Welt "wir sind nicht hergekommen, um Unterricht zu erhalten", und wies darauf hin, dass die globale Finanzkrise "ihren Ursprung nicht in Europa hatte".
 
Unterdessen fiel die britische Inflationsrate im vergangenen Monat auf 2,8 Prozent, dem niedrigsten Wert seit zwei-ein-halb Jahren, sagte ein Sprecher der nationalen Statistikbehörde.
 
Analysten sagen voraus, dass die Rate während des Sommers noch weiter fallen wird.
18 Juni 2012
Griechen stimmen für eine Unterstützung des Euro-Rettungspakets.
 
Eine pro-Rettungspaket Koalitionsregierung könnte in Griechenland nach der zweiten Wahl in sechs Wochen gebildet werden.
 
Die Mitte-Rechts-Partei Neue Demokratie gewann den größten Stimmanteil mit 29,5%. Die pro-Rettungspaket Sozialisten und die ehemalige Regierungspartei PASOK kamen jeweils auf 12,3%.
 
Mit dem Aufruf für eine "Regierung der Rettung" hat der Führer der Partei Neue Demokratie Antonis Samaras argumentiert, dass die Unterstützung für die Rettungsaktion, Griechenland "zurück zu Wohlstand" bringen werde.
 
Das Ergebnis bedeutet, dass die Partei Neue Demokratie, aufgrund des verfassungsmäßigen Anspruchs von 50 Sitzen für die stärkste Partei, nun 128 Sitze hat. Zusammen mit den 33 Sitzen von PASOK ergibt dies 161 der 300 Sitze in der Kammer für die potentielle neue Regierung.
15. Juni 2012
Alle Augen sind vor den entscheidenden Wahlen am Wochenende auf Griechenland gerichtet.
 
Gerüchte über eine Mehrheit für die pro-Rettungspaket-Partei ließen gestern griechische Aktien um zehn Prozent steigen. Ein pro-Rettungspaket Resultat würde die Wahrscheinlichkeit verringern, dass die angeschlagene Nation aus der Einheitswährung gezwungen würde.
 
Moodys hat heute die Ratings von fünf französischen Kreditgebern - Credit Industriel et Commercial, Credit Mutuel Arkéa, Oddo & Cie, Bankque Föderativen du Crédit Mutuel und die BPCE - aufgrund ihrer Anfälligkeit für den Vertrauensverlust der Anleger in Zusamenhang mit der Euro Krise herabgestuft.
 
Durch die Belastungen der Krise erreichten Italiens dreijährige Fremdkapitalkosten gestern bei einer Auktion 5,3 Prozent , 1,4 Prozent mehr als im letzten Monat und das höchste Niveau seit Dezember.
 
Unterdessen bezeichneten Analysten der Investmentbank JP Morgan Pläne der Eurozone, Mitgliedstaaten eine strengere steuerliche Regulierung aufzuerlegen als "zu wenig, zu spät“.
14. Juni 2012
10-jährige spanische Anleihen haben einen historischen Höchststand für den zweiten Tag in Folge erreicht. Sie erreichten 6,854%, nachdem die Rating-Agentur Moody 's die Kreditwürdigkeit des Landes auf eine Klasse besser als "Ramsch"-Status herabstufte. Europäische Staats-und Regierungschefs hatten gehofft, dass ein 100 Milliarden-Euro-Rettungspaket für den spanischen Bankensektor den Markt beruhigen würde.

Moodys argumentierte, dass die Rettungsaktion Spaniens Schuldenlast erhöht habe, anstatt es zu reduzieren und sagte, dass eine weitere Herabstufung der Kreditwürdigkeit auf "Ramsch"-Status innerhalb der nächsten drei Monate möglich wäre.

Die Nachrichten von anhaltenden Schwierigkeiten mit spanischen Anleihen kommt am Tag, als Italien Anleihen im Wert von 4,5 Mrd Euro am Markt platzieren möchte.
13. Juni 2012
Der britische Schatzkanzler George Osborne hat argumentiert, dass Griechenland zur Not den Euro verlassen müsse, um die angeschlagene Währung zu retten.

In Kommentaren, die Probleme für die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel verursachen könnten, hob der britische Finanzminister Zweifel hervor", ob die deutsche Regierung einen griechischen Ausstieg benötige, um seinen Bürgern zu erklären, warum sie bestimmte Dinge wie eine Banken-Union, Eurobonds und weitere Dinge in diesem Zusammenhang tun müsste."

Die deutsche Bundesregierung unterstützt derzeit keine Anträge zur Bildung von Eurobonds.

Im Gespräch mit Wirtschaftsführern in London erklärte Herr Obsorne, dass "ich letztlich nicht wisse, ob Griechenland den Euro verlassen muss, damit die Eurozone die notwendigen Dinge tut, um ihre Währung zu retten".

Herr Osborne’s Kommentare kommen nachdem 10-jährige Renditen spanischer Staatsanleihen mit 6,8% den höchsten Wert seit dem Beitritt zum Euro erreichten.
12. Juni 2012
Nach einem anfänglichen Anstieg durch die Nachricht von einer spanischen Rekapitalisierung seiner Banken, haben Aktien gestern schnell wieder ihre frühen Gewinne verloren. Fast jeder wichtige Markt beendete den Tag unter dem Schlussstand vom letzten Freitag. Öl fiel um drei Prozent aufgrund von Befürchtungen, dass die Schuldenkrise die Erdöl Nachfrage bedrohen könnte.

Credit Rating Agentur Fitch hat die spanischen Banken BBVA und Santander letzte Nacht herabgestuft, nachdem Ökonomen davor warnten, dass ein Zerfall der Eurozone noch durchaus möglich sei.

Zypern könnte, wegen seiner Banken Exposition gegenüber dem unruhigen Griechenland, die fünfte Regierung in der Eurozone werden, die den Antrag für eine Bürgschaft stellt, kündigte dessen Finanzminister gestern an.
11. Juni 2012
Europäischen und asiatischen Aktienmärkte sind nach Meldungen über einen Rettungsplan für spanische Banken stark angestiegen. Am Morgen tendierte der Handel im FTSE100 mit einem Plus von 1,6% im Vergleich zum DAX mit 2,2%, dem CAC mit 40 2,0% und dem spanischen Ibex-Index mit 4,4%. Neben einem Anstieg des Nikkei um 2,0% sahen die Forex Märkte eine Verbesserung beim Euro mit einem Gewinn von mehr als einen Cent gegenüber dem US Dollar. Details zum Rettungspaket, welches mit einem Volumen von bis zu 100 Mrd. Euro veranschlagt wird, werden nach Abschluss der beiden Prüfungen in dieser Woche bekannt gegeben werden.
07. Juni 2012
Der britische Premierminister David Cameron hat argumentiert, dass Deutschland " nicht alleine handeln könne', um die Krise der Eurozone zu lösen. Im Vorfeld der Gespräche mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, sagte Cameron, dass "Schnelligkeit gefragt sei" und dass "jeden Tag, an dem die europäischen Volkswirtschaften stagnieren, Gelegenheiten ungenützt gelassen würden, Reichtum verloren gehe und Arbeitsplätze verloren gehen können." Das Treffen kommt kurz nachdem die Europäische Kommission Pläne für eine "Banken Union" innerhalb der Eurozone veröffentlichte und Gesprächen zwischen dem Premierminister und US-Präsident Barack Obama mit der Forderung nach "unmittelbaren Pläne" zur Stabilisierung der Eurozone.
06. Juni 2012
Der spanische Wirtschaftsminister Luis de Guindos hat heute bestritten, dass das Land nach einer Rettungsaktion für seinen Bankensektor gefragt habe. Nach wachsenden Spekulationen erklärte Herr de Guindos: "Ich habe absolut keine Intervention in Spaniens Banken diskutiert". Die Ausführungen haben zu einem Anstieg am spanischen Markt um 3% beigetragen. Es bleiben jedoch Zweifel daran, dass Spaniens Banken auf lange Sicht ohne eine Rettungsaktion überleben könnten. Bekräftigt dürfte dies durch die Veröffentlichung eines Prüfungberichts des Sektors durch den IWF in der nächsten Woche werden, zusammen mit Nachrichten, dass das Land über 80 Mrd. EUR benötigt, um seine Kapitalpuffer zu stärken.
31. Mai 2012
Die Sorge um die finanzielle Lage Spaniens hat sich seit letzter Nacht durch den jährlichen Bericht der Europäischen Kommission zum Gesundheitszustand der Europäischen Volkswirtschaften weiter erhöht. Die Ergebnisse des Berichts zeigten eine zunehmende Kluft zwischen den führenden Blockstaaten und den in Not geratenen Ländern der Eurozone.

Während in Deutschland voraussichtlich ein Wachstum von 0,7 Prozent im kommenden Jahr erwartet wird, wird die italienische Wirtschaft wahrscheinlich um etwa 1,4 Prozent schrumpfen, während für die spanische Wirtschaft mit minus 1,8 Prozent eine noch schlechtere Prognose erwartet wird.

Mit der Unterstützung für die spanische Bank Bankia verstärken sich Ängste über die Finanzierungsfähigkeit künftiger Rettungspakete durch die Regierung.

Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso bestätigte gestern vor der Presse, dass EU-Mittel verwendet werden könnten, um marode Banken künftig direkt zu unterstützen. Er warnte jedoch auch, dass es keine einfache Lösungen für die aktuelle Schuldenkrise gebe.

10 jährige spanische Anleihen schlossen gestern auf dem niedrigsten Niveau seit Ankündigung der Rettungsmaßnahmen im letzten Jahr. Britische Banken haben Kredite sowohl an die spanische Regierung als auch an den Privatsektor verliehen. Die Kommission stellte fest, dass die schwachen Aussichten für die europäische Wirtschaft das britische Wachstum im kommenden Jahr wahrscheinlich dämpfen werden.
30. Mai 2012
Washington hat heute morgen den Unterstaatssekretär des Finanzministeriums für Internationale Angelegenheiten Lael Brainard zu Tagungen mit hohen Beamten nach Griechenland, Spanien und Frankreich gesandt. Ziel der Sitzungen sei es "Pläne zur Erreichung einer wirtschaftlichen Stabilität und Wachstum in Europa zu diskutieren", erklärte ein Sprecher. Frau Brainard kam gestern in Griechenland an und wird in dieser Woche auch in Deutschland, Spanien und Frankreich erwartet.

Der Gouverneur der Bank von Spanien, Miguel Angel Fernandez Ordonez verstärkte das Gefühl der Krise gestern mit der Ankündigung, er werde von seinem Amt im Juni (10. Juni) zurücktreten.

Auf der Suche nach sicheren Häfen flohen Anleger aus spanischen Schuldverschreibungen in deutsche Anleihen. In der letzten Nacht vergrößerte sich die Spanne zwischen den beiden Indikatoren auf einen neuen Euro-Ära Rekord, nach einem Bericht von Bloomberg News. Die Rendite für Spanische Staatsanleihen mit zehnjähriger Restlaufzeit wuchs heute um 8 Basispunkte auf 6,48 Prozent im frühen Handel. In der Zwischenzeit sank der Euro Stoxx 50 Index, ein Barometer für Blue Chips in der Euro-Zone um 1,0 Prozent, während der FTSE 100-Index in London 0,9 Prozent fiel.
29. Mai 2012
David Cameron und Schatzkanzler George Osborne trafen sich gestern mit dem Gouverneur der Bank von England Sir Mervyn King und dem Chef der britischen Bankenaufsicht Lord Adair Turner, um einen Aktionsplan im Falle einer Auflösung der Eurozone zu diskutieren.

Vize-Premierminister Nick Clegg nahm ebenfalls an der einstündigen Sitzung teil, welches laut einem Regierungssprecher "lange geplant" worden war. Auf der Tagesordnung für die Top-Regierungs- und Bank von England Beamten war das heikle Thema, wie man am besten das britische Finanzsystem und die Wirtschaft vor einem implodierenden-Europa - dessen größter Handelspartner man ist - schützen könne.

Spaniens Fremdkapitalkosten stiegen gestern zurück auf das gefährliche Niveau von 7 Prozent, wobei die Renditen für 10-jährige Anleihen kurzzeitig die 6,5-Prozent-Marke durchbrachen - der höchste Stand seit Dezember.
28. Mai 2012
Die Krise des Euro hat die Aufmerksamkeit nach Spanien gezogen, nachdem sich die Nachricht verbreitet hat, dass Investoren dessen Verschuldung zu den riskantesten, seit der Einführung des Euro zählen. Während 10-jährigen Anleihen derzeit mit 5,05 Prozent gehandelt werden, argumentiert Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy, dass das Land wirtschaftlich "den Stier bei den Hörnern gepackt habe, denn die Alternative wäre ein Zusammenbruch" und räumte ein, dass die Situation "extrem schwierig" sei.
25. Mai 2012
Die spanische Regulierungsbehörde hat vor einer Vorstandssitzung, die voraussichtlich über die Menge an Geld die von der Regierung benötigt wird entscheiden wird, den Handel mit Anteilen am geretteten Kreditgeber Bankia ausgesetzt. Ein Mitglied der Markt-Kommission erklärte am Freitag, dass der Handel ausgesetzt wurde, weil "ein Interessenskonflikt den normalen Handel von Aktien der Bank beeinträchtigen könnten."

Bankia, Spaniens viertgrößte Bank, wurde vor zwei Wochen wegen seiner Probleme mit Immobilien Krediten Teil-Verstaatlicht. Der Handel mit Anteilen an der Bankia Muttergesellschaft Banco Financiero y de Ahorros (BFA) wurden ebenfalls ausgesetzt.

Wirtschaftsminister Luis de Guindos sagte am Mittwoch, die Regierung werde mindestens € 9 Milliarden ($ 11 Milliarden) in Bankia pumpen, fügte aber hinzu, dass mehr zur Verfügung stehen würde, wenn nötig. Spanische Kreditgeber sind stark vom platzen der spanischen Immobilienblase betroffen. Bankia war das am schlimmsten betroffene Finanzinstitut mit € 32 Milliarden ($ 40 Milliarden) in toxischen Wertpapieren.
24. Mai 2012
Der europäische Ratspräsident Herman Van Rompuy hat zur Griechenland Krise argumentiert, dass „wenn Griechenland in der Euro-Zone bleiben will, es seine Verpflichtungen einhalten muss". Bei seiner Rede auf einem EU-Gipfel erklärte Von Rompuy, dass „die Euro-Zone beträchtliche Solidarität gezeigt habe" und dass der Gemeinde " die signifikanten Anstrengungen der griechischen Bürger voll und ganz bewusst sei".
24. Mai 2012
Der britische Premierminister David Cameron hat sich vehement gegen eine EU-weite Finanztransaktionssteuer ausgesprochen, betonend, dass es "Europa weniger wettbewerbsfähig machen werde" und dass er es "über alle Instanzen hinweg bekämpfen werde." Nachdem EU-Staats- und Regierungschefs versucht hatten die Angelegenheit zu diskutieren, erklärte Herr Cameron, dass die Erhöhung der "Finanztransaktionssteuer eine schlechte Idee sei – es erhöhe die Kosten für Versicherungen und Pensionen für die Menschen und koste viele viele Arbeitsplätze."
24. Mai 2012
Während einer Rede in Berlin wird der stellvertretende britische Premierminister Nick Clegg zur Griechenland Krise argumentieren, dass "kein vernünftiger Mensch einen griechischen Ausstieg aus dem Euro befürworten könne". Als Führer der pro-europäischen Liberal-Demokratischen Partei wird Herr Clegg argumentieren, dass "als Europäer unsere Reaktion auf diese anschwellende Krise erschreckend fragmentiert ist.“ „Wir haben an mehreren Fronten versagt." Die Art, wie wir Entscheidungen treffen, untergräbt das Vertrauen der Öffentlichkeit. Alle paar Wochen setzen sich die europäischen Regierungschefs zu einem weiteren Krisengipfel zusammen, wo eine neue Übergangslösung vereinbart wird."
23. Mai 2012
Die Chefin des IWF, Christine Lagarde hat zur Griechenland Krise argumentiert, dass Griechenland Steuern erhöhen muss und Strukturreformen umsetzen muss. In Anbetracht dessen, dass das griechische Volk "enorme Anstrengungen unternommen hat", um seine Finanzen zu korrigieren, sagte Frau Lagarade, dass solche Maßnahmen notwendig seien, um sicherzustellen, dass Griechenland die Krise überwindet und in der Eurozone bleibt - auch wenn der IWF "für alle möglichen Szenarien vorbereitet sei", einschließlich eines griechischen Verbleibs und Austritts.
21. Mai 2012
RVor dem Hintergrund eines Anstiegs der Unterstützung für extremistische Parteien in den Ländern die von der Griechenland Krise betroffen sind warnt der stellvertretende britische Premierminister Nick Clegg, dass der Zusammenbruch der Eurozone das "ideale Rezept für einen Anstieg von Extremismus und Fremdenfeindlichkeit" sei.
20. Mai 2012
Auf einem Gipfel hat der britische Premierminister David Cameron zur Griechenland Krise argumentiert, dass die kommenden griechischen Wahlen als Referendum über den Verbleib in den Euro angesehen werden sollten. Präsident Obama argumentierte, dass es einen "wachsenden Konsens gebe", den Europa brauche, um sich auf Arbeitsplätze zu konzentrieren.
18. Mai 2012
Im Vorfeld des NATO- und G8-Gipfels hat Merkel berichten zufolge dem griechischen Präsidenten nahegelegt, ein Referendum über die Euro-Mitgliedschaft seines Landes abzuhalten.
15. Mai 2012
Hollande wird als Präsident vereidigt und fliegt sofort nach Berlin, um sich mit der Sparpolitik Befürworterin Angela Merkel zu treffen.
13. Mai 2012
Griechenlands Präsident Karolos Papoulias versucht bei der Bildung einer Koalitionsregierung zu helfen. Dies schlägt Fehl und Griechenland blickt auf Neuwahlen.
6. Mai 2012
Der Kandidat der Sozialistischen Partei Francois Hollande gewinnt die französischen Präsidentschaftswahlen und schlägt den Mitte-Rechts Amtsinhaber und engen Verbündeten der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, Nicolas Sarkozy
29. Februar 2012
Die EZB hält eine zweite Auktion ab und bietet 800 Banken der Eurozone weitere € 529,5 Billionen in billigen Krediten an.
21. Februar 2012
Finalisierung des zweiten Rettungspakets mit privaten Inhabern von griechischen Staatsanleihe durch Zustimmung dieser einem größeren Abschlag von 53,5% zuzustimmen.
21. Februar 2012
EU Länder einigen sich im Zuge der Griechenland Krise auf eine gemeinsame Strategie, um Griechenlands Schulden bis 2020 durch die rückwirkende Senkung der Zinsen für das Rettungspaket um 120,5% zu senken.
13. Januar 2012
S&P stuft österreichischen und französische Schuldverschreibungen sowie Spanien und Italien herab. Deutschlands AAA-Rating wird aufrechterhalten.

Griechenland-Krise: Aktuelle Nachrichten erklärt

Während Anleger die Live-Feeds zu den neuesten Nachrichten aus den Märkten beobachten, wurde ein neues Wort geprägt, um die aktuellen Entwicklungen rund um die Griechenland Krise zusammenzufassen: Grexit.

Die Medien werden versuchen uns zu erklären, dass Hollande, Cameron und Merkel, die derzeit einem Treffen mit Präsident Obama bei der NATO und dem G8-Gipfel beiwohnen, Griechenland im Euro behalten wollen. Aber glauben Sie nicht die Schlagzeilen, dass die Griechenland Krise vorbei ist.

In einfachen Worten zeigt die aktuelle Chronologie der Ereignisse, dass der Austritt Griechenlands aus dem Euro in Wirklichkeit keine große Katastrophe wäre.

Der Austritt Griechenlands und die Einführung einer neuen Währung ist simple - selbst Länder die Bankrott sind können dies schaffen.

Spanien, welches das nächste Land in Schwierigkeiten sein könnte, wird seine Banken retten - die Europäische Zentralbank wird so viel Euro wie benötigt wird hineinpumpen. Italien wird durchkommen. Frankreich wird vorbei stolzieren. Es wird Inflation geben. Es könnte einige Sparmaßnahmen geben, jedoch nur oberflächlich. Der Euro wird fallen und weiter fallen.

Die neuesten Nachrichten legen nahe, dass die Griechenland Krise zu Ende ist.

2011 war anders. Die Mechanismen und Einigungen waren nicht erarbeitet oder wurden nicht richtig erklärt. Dann wurde die Krise real. Ohne Einigung über einen Plan, wie man das System zusammenhalten wolle, war das ganze System in eine Art Schockzustand - auch nicht-ökonomen konnten dies sehen.

Diesmal ist der Plan da. Das heißt, die Situation ist nicht mehr akut. Die Probleme sind nun von längerfristiger Natur und überschaubar.

Die aktuell von der EZB verfolgte Strategie erklärt

Die längerfristigen Refinanzierungsgeschäfte der EZB beinhalten zweierlei.

Erstens ist es das Ergebnis einer Vereinbarung. Es bedeutet Deutschland wird sich nicht gegen die Inflation wehren. Warum nicht? Deutschland wird gedeihen sogar unter der Inflation. Ein paar Prozentpunkte der Inflation senkt den Euro und macht Deutschland zu einem noch größeren Kraftpaket. Was für ein Opfer für Deutschland zum Wohle der europäischen Einheit.

Zweitens ist es eine Methode zur Stabilisierung, Stimulation und Ankurbelung. In einer Weise, welches niemanden kümmert, wird der monetaristische Traum von Haushaltsdisziplin und ausgeglichenen Haushalten gebrochen. Die EZB kann "langfristig refinanzieren", wann immer sie Anlass dazu sieht und wenn die Inflation kommt sind die europäischen Ländern wohl kaum davon abzuhalten sich von ihren Schulden zu trennen.

So lässt sich erklären, dass der Euro fallen und fallen wird, zumindest wieder auf das selbe niedrige Niveau als es ins Leben gerufen wurde. Dies ist bei weitem keine finanzielle Katastrophe.

Wenn die Inflation in Europa zwischen 5% und 7% gehalten werden kann, wird es wahrscheinlich Teil einer inflationären Tendenz, welches der USA auch noch bevorsteht und welches man im Vereinigten Königreich auch schon kennt. Vielleicht wird die Inflationsrate auch zweistellig ausfallen. Ist dies der Fall, dann wird Europa nur so tun als sei es verwirrt und es auf steigende Preise schieben und nicht den fallenden Wert des Euro.

Niemanden wird es kümmern, wenn sich die europäischen Volkswirtschaften langsam neu ausbalancieren, schleichende Veränderungen bleiben unbemerkt.

Das ist gut für Vermögenswerte, da die Ankurbelung der Wirtschaft den nominalen Wert nach oben treibt oder es zumindest so aussehen lässt, dass diese weniger an Wert verlieren würden, während es in Wirklichkeit aus wirtschaftlicher Sicht ein Blutbad in Gang setzt. Harte Vermögenswerte bedeuten zwar keinen echten Reichtum, aber sie dienen als Absicherung gegen die verheerenden Auswirkungen der Stagflation.

Dienstleistungen wie Haarschnitte werden wahrscheinlich sehr teuer werden, während jene glänzenden Spielzeuge wie Smartphones weit weniger im Preis steigen werden.

Nahrungsmittel- und Treibstoffpreise werden explodieren aber Immobilienpreise werden überhaupt nicht steigen. Dadurch wirkt die Inflation niedriger als sie tatsächlich ist. Die meisten Dinge die gebraucht werden werden viel teurer, während viele Luxusgüter nicht viel teurer werden. Die wirkliche Inflation wird maskiert.

Dies ist der erhoffte Zaubertrick.

Euro-Krise: Auswirkungen auf Gold

Gold, natürlich wird es steigen und alles andere auch, was in harter Währung abgerechnet wird. Es wird in Europa keine harten Sparmaßnahmen geben, es wird daran vorbeischlittern, aber das wird nicht ausreichen, um die Krise zu stoppen. In der Zwischenzeit werden auch die milden Sparmaßnahmen, welche aufgetischt werden an der Urne bestraft.

Die wichtigsten Währungen der Welt werden unterfüttert werden, wenn sich Länder von ihren Schulden befreien. Also noch einmal, Gott wehe den Sparern. In der Zwischenzeit werden die Kreditnehmer und sorglos Geldausgeber in einer Welt mit niedrigen Zinsen gedeihen.

Aus Investorensicht ist es daher sinnvoll, sich Geld zu leihen und in harte Vermögenswerte zu investieren. Lassen Sie die Inflation sich um die Schulden kümmern. Dies ist kaum ein neuartiges Konzept aber es ist eines, das in den Vordergrund treten wird.

In einem solchen Umfeld von schwebend freien Märkten ist es kein Wunder, dass Investmentbanken wie JPM alle in in den Handel gehen, während die Regierungen auf die monetäre Expansion setzen.

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+31,76
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